Mein perfekter Pumpkin Pie

Pumpkin Pies habe ich nun wirklich schon einige gebacken, und immer war ich noch nicht restlos von dem Rezept überzeugt. Bis zu dem hier. Mein Ziel war es dabei nicht etwa, einen möglichst originalen hinzubekommen, auch keinen, den ich als den weltbesten anpreisen könnte, sondern einfache einen, der für mich perfekt ist.

Dabei hatte ich als Foodblogger natürlich die äußerst anspruchsvolle Aufgabe, ein Rezept zu kreieren, welches nicht nur geschmacklich ins Schwarze trifft, sondern auch optischen Kriterien standhält. So war eine Zwischenstation auf meinem äußerst mühe- und aufopferungsvollen Weg ein Pumpkin Pie, der zwar nahezu perfekt schmeckte, aber dafür aufgrund des ausschließlich verwendeten braunen Zuckers leider absolut unansehnlich war (ich verzichte an dieser Stelle auf unappetitliche Vergleiche…)

Was also tun? Ich musste einen Kompromiss finden. So wählte ich eine Mischung aus Ahornsirup, der je nach Grad noch aromatischer ist als brauner Zucker und ganz weißem Zucker. Natürlich bleibt die Farbe so nicht ganz ungetrübt, aber das entstandene kräftige Senfgelb gefiel mir sehr gut und das karamellige Aroma war durch den Ahornsirup auch gerettet! 🙂

Mein schärfster Kritiker übrigens, mein Liebster, monierte die seiner Meinung nach zu starke Ingwernote (die ich allerdings besonders liebe) und ohne Rücksicht auf mein Ringen um die Balance zwischen Farbe und Geschmack wünschte er sich noch ein strahlenderes Gelb… Solltet Ihr also Ingwer auch nicht so sehr schätzen und/oder wenig von Ahornsirup und seinem unvergleichlichen Aroma halten, könnt Ihr die betreffenden Komponenten reduzieren. Davon ist allerdings nachdrücklichst abzuraten! 😉

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Pumpkin Pie

Zutaten für den Teig (für eine 20cm Form):
150g Mehl
75g kalte Butter
30g Vollrohrzucker
1 Eigelb
Salz

Für die Füllung:
350g Kürbispüree
150g Crème fraîche
50g Ahornsirup Grad C
50g weißer Zucker
1 Ei + das vom Teig übrige Eiweiß
1 walnussgroßes Stück frischer Ingwer
1 gestrichenen Tl Zimt
1 Msp. Muskatnuss
1 Msp. Piment
Salz

Zubereitung:
Für den Teig alle Zutaten rasch verkneten, in eine mit Backpapier bespannte Springform drücken und einen Rand hochziehen. In den Tiefkühler stellen.
Für die Füllung alle Gewürze sehr fein reiben/malen/mörsern, alle Zutaten zu einer homogenen Masse verquirlen. Auf den Teigboden geben und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Ober-Unterhitze 45-60 Minuten backen; der Rand sollte leicht gebräunt sein, die Füllung in der Mitte noch etwas beweglich, sonst fest. Wer den Riss am Teig entlang verhindern möchte, sollte den Kuchen jetzt im geschlossenen Backofen langsam abkühlen lassen; ich habe dazu keine Geduld, ebenso wenig dazu, dem Pumpkin Pie eine Nacht im Kühlschrank zu gönnen – er schmeckt dann aber tatsächlich noch besser… 😉

Viel Spaß bei Nachbacken!
Eure Solvejg

Feigen-Crostini mit Ziegenfrischkäse und Schwarzwälder Schinken

An einem Tag habe ich erst frische Feigen und dann auch noch selbstgemachte Feigenmarmelade geschenkt bekommen – da musste ich mir natürlich etwas ausdenken, um diese Geschenke zu würdigen!

Frische Feigen mag ich ja tatsächlich lieber in salziger Kombination als in süßer, und dann auch noch lieber roh als gekocht oder gebacken, und so fiel meine Wahl auf Crostini. Die Kombination von Feigen und Ziegenkäse ist nun wahrlich nicht die bahnbrechendste aller Ensembles, das geben ich zu, und wahrscheinlich wird mein Rezept das hunderttausendunendlichste damit (als Kind meine Lieblingszahl! 😀 ) – aber: die Kombination ist auch einfach total gut, und eine persönliche Note konnte ich der Kreation, denke ich, schon auch noch verpassen…

Während ich das rauchige, kräftig salzige Aroma des Schwarzwälder Schinkens als ideale Ergänzung zur fruchtigen und leicht süßen Feigen-Käsecreme empfand, mochte mein Liebster das Ganze lieber pur. Und tatsächlich ist die Creme aber auch noch zu anderem zu gebrauchen; den Rest haben wir zum Beispiel als Dip zu gegrilltem Kürbis verwendet – auch sehr lecker!

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Feigen-Crostini mit Ziegenfrischkäse und Schwarzwälder Schinken

Zutaten (für ca. 15 Stück):
100g Ziegenfrischkäse
50g Crème fraîche
1 gehäufter El Feigenmarmelade
2 Zehen Knoblauch
frisch gemahlener Pfeffer
Salz
pro Stück eine dünne Scheibe Schwarzwälder Schinken
Brot, in mundgerechte Stücke geschnitten
2-3 reife Feigen

Zubereitung:
Für die Creme den Knoblauch fein reiben oder durch die Knoblauchpresse drücken, mit den restlichen Zutaten verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es süßer mag, kann auch etwas mehr Marmelade verwenden.
Das Brot kräftig toasten oder in einer Pfanne oder im Backofen anrösten und wieder abkühlen lassen. Die Feigen in Scheiben schneiden.
Die Brotstücke großzügig mit der Creme bestreichen, eine gefaltete Schinkenscheibe auflegen und mit einer Feigenscheibe abschließen.

Viel Spaß beim Nachmachen!
Eure Solvejg

 

Der schnellste Kuchen, den ich kenne: Clafoutis mit Pflaumen

Wirklich. Also ohne auf Fertigprodukte zurückzugreifen. Von Zutaten Zusammensuchen, bei mir sogar von Holzofen aufheizen bis Reinbeißen eine halbe Stunde. Außerdem sehr leicht zu machen. Ihr könnt Pfannkuchen? Dann könnt Ihr auch Clafoutis. Und aus Zutaten, die man – oder zumindest ich – immer im Haus hat. Und Spezialwerkzeug braucht es auch nicht. Eine Schüssel, ein Schneebesen, eine ofenfeste Form. Klingt toll? Ist es auch!

Sehr wandelbar ist das Ganze natürlich auch noch: Mit beliebigen Gewürzen aromatisierbar, geht im Prinzip mit jedem Obst, oder eben auch ohne. Ich mache mir einen solchen Ofenpfannkuchen, worum es sich ja im Prinzip handelt – Clafoutis klingt nur schicker 😉 – sehr gerne, wenn ich spätnachmittags nach Hause komme, noch nichts Süßes hatte, irgendwie ein bisschen Hunger habe, aber mit dem Abendessen noch warten möchte. Ich heize mir unseren heiß geliebten Holzofen an, pinsele schnell die Form mit Fett ein und lasse sie mit aufheizen, rühre in der Zwischenzeit den Teig zusammen, schneide noch je nach Laune ein bisschen Obst dazu auf, und dann muss ich nur noch 20 Minuten warten. Lässt sich auch wunderbar spontanem Besuch auftischen. Solltet Ihr dann noch eine Kugel Eis oder einen Schluck Vanillesauce haben (die lässt sich aber in der Zwischenzeit auch noch herstellen… 😀 ), ist das Kuchenglück perfekt!

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Und Ihr solltet den/die/das Clafoutis wirklich warm essen. Ein paar Minuten abkühlen lassen, dann servieren. So schmeckt es wirklich am besten und die Konsistenz ist auch perfekt. Das, was man sich bei so manchem Kuchen wie Cheesecake oder Pumpkin Pie (à propos, der wartet auch noch darauf, gepostet zu werden… ) verkneifen muss, ist hier absolut geboten: Sofort essen! 🙂

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Clafoutis mit Pflaumen

Zutaten:
3 Eier
9El Mehl
2-3El Zucker
1/2-1Tl Zimt (nach Geschmack)
1 Prise Salz
Milch
hocherhitzbares Fett
2 große Pflaumen

Zubereitung:
Eine dichte Backform (keine Springform)/Auflaufform/ofenfeste Pfanne mit Fett einpinseln und gemeinsam mit dem Ofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Eier verquirlen, die trockenen Zutaten dazugeben und gut verrühren, Milch angießen, bis ein relativ dünnflüssiger Pfannkuchenteig entsteht. Die Pflaumen in dünne Spalten schneiden. Den Teig rasch in die heiße Form gießen, die Pflaumenspalten darauf verteilen und für ca. 20 Minuten backen, bis der Rand goldbraun ist. Warm servieren, am besten mit Eis oder Vanillesauce.

Viel Spaß beim Nachbacken!
Eure Solvejg

Zucchiniröllchen mit Rosmarin-Gremolata

Eigentlich ist es ja für „Sommerschlussverkauf“ schon reichlich spät, aber ein paar wenige Rezepte habe ich noch, die ich loswerden will, solange man noch einigermaßen vernünftig an die Zutaten kommt. Also: schnell, so lange noch letzte Zucchini zu finden sind! (ich meine jetzt nicht die geschmackfreien Nährlösungszucchini, die es das ganze Jahr über von sonstwoher gibt…) 😉

Für mich waren es bestimmt die letzten, die ich dieses Jahr verarbeitet habe, denn es waren die letzten von unserer Demeter-Gärtnerei. Deshalb sollten sie auch nicht in irgendeiner Sauce oder so landen, sondern in besonderer Weise zur Geltung kommen. Eigentlich wollte ich Feta-Päckchen damit machen, aber dann hatte ich vergessen, den Feta zu kaufen und musste schnell umdisponieren. Also gab es Röllchen mit Gremolata. Und da ich Rosmarin hier noch passenden fand als glatte Petersilie, wurde es eine Rosmarin-Gremolata.

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Noch besser wäre es – geschmacklich und optisch – die Zucchinischeiben auf dem Grill zuzubereiten, aber irgendwie kamen wir diesen Sommer nicht ein einziges Mal zum grillen… Aber darüber, dass der Sommer irgendwie fast an mir vorbeigegangen ist, habe ich ja jetzt schon oft genug geklagt, also übergehe ich das hier jetzt… 😀

Auf jeden Fall sind die Röllchen schnell gemacht, hübsch anzuschauen und sehr lecker – solltet Ihr also noch an „gescheite“ Zucchini kommen, kann ich durchaus eine Nachmach-Empfehlung aussprechen, auch aus der Pfanne… Natürlich sind sie auch vielseitig einsetzbar: Als Antipasti, als Grillbeilage, auf einem Buffet… – bei mir gab es sie sogar einfach mit etwas geröstetem Brot als Mittagessen!

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Zucchini-Röllchen mit Rosmarin-Gremolata

Zutaten:
2 Zucchini
Olivenöl
Salz

Für die Gremolata:
2 Zweige Rosmarin
100g frisch geriebener Parmesan
Schale einer Zitrone
3 confierte Knoblauchzehen
frisch gemahlener Pfeffer
1Tl Olivenöl mit Zitrone
evtl. Olivenöl

Zubereitung:
Für die Gremolata die Knoblauchzehen mit einer Gabel zerdrücken, den Rosmarin von den Zweigen zupfen und hacken, die Zitronenschale mit einem Zestenreißer abnehmen und ebenfalls hacken. Alle Zutaten vermischen und ggf. soviel Olivenöl zugeben, dass eine einigermaßen streichfähige Paste entsteht.
Die Zucchini der Länge nach in dünne Scheiben hobeln und von beiden Seiten in Olivenöl anbraten, bis sie beginnen, Farbe anzunehmen. Etwas abkühlen lassen, salzen und mit der Gremolata bestreichen. Zusammenrollen und mit Zahnstochern fixieren.

Viel Spaß beim Nachmachen!
Eure Solvejg

Ein letzter Gruß vom Sommer

Dieses Jahr ist es mir ja echt schwergefallen, den Sommer gehen zu lassen. Viel zu lange wollte er nicht so richtig, und als er dann wollte, hatte ich keine Zeit für ihn. Und als ich dann wieder Zeit hatte, war er schon wieder dabei, sich zu verabschieden… Eine tragische Geschichte… 😉

Mittlerweile habe ich mich längst mit dem Herbst angefreundet, auch die Zeitumstellung macht mir gar nichts aus (wieso beschweren sich eigentlich alle, dass es abends früh dunkel wird?? Das ist gemütlich! Einfach Ofenfeuer anzünden, ein heißes Getränk, und ab auf’s Sofa! Gut, das klappt bei mir eigentlich auch nie, aber trotzdem… :D) Ich freue mich sogar schon so auf den Winter, dass ich mich arg zusammen nehmen muss, um nicht schon mit dem Plätzchenbacken anzufangen!

Aber zurück zum Sommer. Letzte Woche hatte meine Tante Geburtstag, und sie wünschte sich eine Torte, die noch einmal an den Sommer erinnert. Also habe ich mir das Folgende ausgedacht…

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Himbeer-Pfirsich-Weißwein-Torte

Zutaten für den Tortenboden (30cm-Form):
4 Eier
160g Zucker
200g Mehl
1Tl Backpulver
Vanille
1 Prise Salz
2El heißes Wasser

Für die Himbeercreme:
250g Magerquark
125g Mascarpone
200g Sahne
50g Puderzucker
5Tl Sahnestand
400g Himbeeren
1 gehäufter Tl Geliermittel

Für die Pfirsichcreme:
250g Magerquark
125g Mascarpone
200g Sahne
50g Puderzucker
5Tl Sahnestand
Vanille
150g Pfirsichfruchtfleisch, frisch oder möglichst ungezuckert aus dem Glas
1 gehäufter Tl Geliermittel
300ml fruchtiger Weißwein, am besten Spätlese

Minze oder Zitronenmelisse zur Dekoration

Zubereitung:
Für den Tortenboden die Eier trennen. Eiweiß mit Salz steifschlagen, dann ungefähr die Hälfte des Zuckers einrieseln lassen und solange weiterschlagen, bis dieser sich aufgelöst hat. Eigelbe mit restlichem Zucker, Vanille und heißem Wasser schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen, über die Eigelbmasse sieben, Eiweiß dazugeben und alles vorsichtig mit einem Teigschaber vermengen, bis sich eine homogene Masse bildet. In eine mit Backpapier bespannte Springform oder einen mit Backpapier eingeschlagenen Backrahmen geben und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-Unterhitze ca. 20-25 Minuten backen; Stäbchenprobe durchführen. Komplett auskühlen lassen.
Für die Cremes das Obst jeweils in getrennten Töpfen mit einem Esslöffel des Zuckers glattpürieren, das Geliermittel einrühren, zu den Pfirsichen zusätzlich 100ml vom Weißwein geben und beides unter Rühren aufkochen. Die Himbeeren durch ein Sieb streichen und beides erkalten lassen. Den restlichen Weißwein bei mittlerer Hitze einkochen lassen, bis er auf 2-3 Esslöffel reduziert ist.
In zwei Schüsseln jeweils Quark, Mascarpone, restlichen Zucker und Sahnestand glattrühren, für die Pfirsichcreme außerdem die Vanille und die Weinreduktion zugeben. Jeweils einen Esslöffel der Creme zu den Fruchtpürees geben, dann das Püree zur jeweiligen Creme (so wird Klümpchenbildung vermieden). Die Sahne steifschlagen und unterheben.
Den Tortenboden mit einer Tortensäge in zwei gleichstarke Böden unterteilen. Den oberen auf eine Tortenplatte geben und einen Tortenring darum herumspannen. Die Hälfte der Himbeercreme darauf verstreichen, ebenfalls die Hälfte der Pfirsichcreme darauf verteilen und den zweiten Boden aufsetzen, leicht andrücken. Die Torte mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.
Den Tortenring entfernen, den Rand der Torte mit Himbeercreme, die Oberfläche mit Pfirsichcreme bestreichen. Die beiden Cremes an der Kante zu einem schönen Farbverlauf vermischen. Restliche Himbeercreme in eine Garnierspritze mit Rosettentülle füllen und von der Mitte ausgehend auf die Oberfläche der Torte verschieden große Rosen aufspritzen. Den Rest der Pfirsichcreme in eine Garnierspritze mit kleiner Sterntülle füllen und unten am Rand eine Borte aus kleinen Tupfen ansetzen. Mit Minze- oder Melisseblättern verzieren.

Viel Spaß beim Nachbacken!
Eure Solvejg

„Bündner“ Gerstensuppe

Ist das schön, wenn man nach langer Zeit wieder einmal morgens mit der Kaffeetasse sitzen bleiben kann, ganz in Ruhe ein paar Mails erledigen, einen Blogbeitrag schreiben und in ein paar anderen Blogs stöbern! Kein hastiges Runterschütten im Stehen, kein ungefrühstücktes Raus in den grau-nebligen Morgen mit nassen Haaren – einfach mal endlich, endlich wieder ein wenig Ruhe einkehren lassen und sich um ein paar Dinge kümmern, die man schon lange vorhatte… Ich genieße es gerade sehr! 🙂

Zu allem Überfluss scheint es auch noch ein wunderschöner Tag zu werden – während sonst in den letzten Tagen der Dunst bis in den Nachmittag hinein tief über den Dächern hing, lacht mir schon seit einer Stunde der schönste blaue Himmel zum Fenster herein und ich freue mich auf den Herbstputz im Garten!

Und später, wenn ich wieder hineingehe, heize ich den Holzofen an und es gibt eine warme Suppe – hört sich ziemlich perfekt an, oder? 🙂

Das mit den Anführungszeichen kennt Ihr ja schon; ich habe zwar versucht, mich an einer originalen Gerstensuppe zu orientieren, aber letzten Endes ist es doch immer mein eigenes, an meinen Geschmack angepasstes Rezept…

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Der leichte lila Farbton kommt von diesen Karotten – sind sie nicht hübsch? 😉 Aber natürlich funktioniert die Suppe auch mit allen anderen. Überhaupt könnt Ihr das Gemüse nach Euren eigenen Vorlieben oder Kühlschrankbeständen ausrichten – Karotten, Lauch und Sellerie sind original, aber wie gesagt, so streng nehme ich es ja immer nicht… In die meisten Rezepte kommt noch zusätzlich Suppenfleisch oder Wurst dazu, mir ist das dann allerdings zu viel.

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„Bündner“ Gerstensuppe

Zutaten (für 3-4 Personen):
300g Gerstengraupen
200g Speck
1 Stange Lauch
3 Karotten
1/2 kleine Knolle Sellerie
1 Butterrübe
3 Lorbeerblätter
3-4Tl Gemüsebrühepulver
frisch gemahlener Pfeffer
Wasser
1 kräftiger Schluck Sahne

Zubereitung:
Das Gemüse putzen und in kleine Würfel schneiden, den Lauch in schmale Ringe. Den Speck ebenfalls fein würfeln und auslassen, vom Gemüse jeweils die Hälfte dazugeben (vom Lauch das Weiße) und einige Minuten mit dem Speck andünsten. Graupen und Gewürze dazugeben und mit reichlich Wasser auffüllen (die Graupen quellen stark). Einmal aufkochen und bei geringer Hitze ca. 60-90 Minuten köcheln lassen, bis die Graupen den gewünschten Biss haben. Ggf. Wasser nachgießen, das restliche Gemüse dazugeben, noch einmal aufkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit der Sahne verfeinern und mit etwas frischer Petersilie servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen wunderschönen Herbsttag! 🙂
Eure Solvejg

Herbstlicher Salat von Kohlrabi, Schwarzem Rettich und Butterrübe

Nachdem nun mit der gestrigen Torte die Fett- und Zuckerversorgung für den Rest des Jahres sichergestellt sein dürfte, dachte ich mir, ein Gegengewicht kann nicht schaden und präsentiere Euch somit meinen aktuellen saisonalen Lieblingssalat.

Oft lese ich, dass so manchen auf Tortengenuss hin nach einem Käsebrot gelüstet, was mir grundsätzlich sehr sympathisch ist, allerdings könnte ich dann niemals noch Brot, geschweige denn mit großzügigem Belag essen. Was für andere die Stulle ist, ist für mich in dem Fall Salat. Salat geht bei mir immer, und das auch in großen Mengen. Selbst dann, wenn ich nichtmal mehr Kaffee trinken würde, und das will schon was heißen… 😉

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Die drei oben genannten Gemüse harmonieren wunderbar miteinander, nicht nur, weil sie miteinander verwandt sind – alle gehören zur Familie der Kreuzblütler -, sondern auch, weil sie ihre individuellen Aromen gegenseitig zur Geltung bringen, ohne einzeln hervorzustechen. Wichtig ist dabei auch die mengenmäßige Zusammensetzung: Am meisten vom Kohlrabi, am wenigsten von der Butterrübe. Der Kohlrabi ist der mildeste und bildet mit seinem nussigen Aroma die Basis (ja, ich weiß, „nussig“ wird inflationär verwendet, aber hier passt es wirklich! ), der Rettich bringt eine angenehme Schärfe mit und die Butterrübe macht das Ganze durch ihren charakterstarken Eigengeschmack interessant.

Und bitte, hobelt das Gemüse unbedingt in Julienne-Streifen…! Natürlich könnte man es auch in Scheiben schneiden oder einfach raspeln, aber nicht zuletzt ist ja auch die Textur eines Gerichtes entscheidend, und diesbezüglich lassen sich die Julienne-Streifen in ihrer Kombination aus knackig und biegsam einfach durch nichts toppen. Scheiben sind unmundlich, und wenn man das Gemüse reibt, wird die Zellstruktur zu sehr beschädigt, viel zu viel Saft tritt aus und der Salat wird labberig. Die Streifen dagegen gewinnen durch die Vinaigrette etwas an Elastizität, ohne dabei ihre Knackigkeit einzubüßen.

Doch genug der pseudo-wissenschaftlichen Erläuterungen, hier ist das Rezept! 😉

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Herbstlicher Salat von Kohlrabi, Schwarzem Rettich und Butterrübe

Zutaten:
1 großer Kohlrabi
1 etwas kleinerer Schwarzer Rettich
1 kleine Butterrübe
3El Apfelessig
3El natives Sonnenblumenöl
1 gehäufter Tl Senf
1 Schluck Sahne
frisch gemahlener Pfeffer
reichlich Salz

Zubereitung:
Das Gemüse putzen, nach Möglichkeit nicht schälen, vom Kohlrabi eventuelle holzige Stellen entfernen. Für die Vinaigrette alle Zutaten gut verrühren. Das Gemüse in Julienne-Streifen hobeln und mit der Vinaigrette vermischen. Nach Möglichkeit vor dem Servieren 20-30 Minuten ziehen lassen und nochmals mit Salz abschmecken.

Viel Spaß beim Nachmachen!
Eure Solvejg

Von Erfolg und Misserfolg

Ich bin zurück. Das Examen ist geschafft und ich kann von einem weiteren Fach sagen „Ich habe studiert“ anstatt „Ich studiere“ – das fühlt sich irgendwie ziemlich gut an… 😀

So viel zum Erfolg. Der Misserfolg fand diesmal leider in der Küche statt. Gerne hätte ich mich selbst mit einem Törtchen beehrt, hatte auch schon Idee und Zutaten, aber meine einzige Backmöglichkeit, ein winziger, wohl eher nur zum Aufbacken geeigneter Ofen, produzierte leider keine irgendwie verwendbaren Tortenböden. Keine Torte also. Leider war das aber nicht das erste Mal: Auch nach meiner erfolgreich abgegebenen Zulassungsarbeit wollte ich mit einer Eigenkreation feiern, und auch die misslang… Aber so muss es vielleicht einfach kommen, wenn man ohnehin schon völlig geschafft ist und dann ohne nachzudenken am Nachmittag noch schnell ein Kunstwerk auf den Tisch bringen will…

Nichtsdestotrotz gibt es heute hier eine Torte, denn die harrte schon seit einer Weile geduldig in der Warteschlange auf ihren großen Auftritt. Falls die jemand nachbackt, freut mich das fast genauso, wie wenn ich selbst in der Küche stehe! 🙂

Und ich warte geduldig, bis mir der nächste Backofen über den Weg läuft (sollte mir jemand den seinen zur Verfügung stellen wollen, nur immer melden! 😉 ), während ich meiner Kreativität anderweitig freien Lauf lasse…

Die Torte hat es übrigens ganz schön in sich – zwar wird die Süße der Creme etwas ausgeglichen durch den wenig süßen und eher herben Boden, wer es dennoch weniger süß machen möchte, kann etwas weniger Karamell verwenden, wobei dann natürlich der Geschmack nicht ganz der gleiche ist. Aber wenn man sich schon eine solche Torte gönnt, sollte man auch an nichts sparen… 😉

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S’mores-Törtchen mit Schokokuss-Creme

Tortenboden (für eine 20cm-Form):
100g Zartbitter-Schokolade
100g Butter
4 Eier + 1 Eigelb
1 Prise Salz
100g Zucker
80g Mehl
20g Kakaopulver
1Tl Backpulver

Schokokuss-Creme:
100g Zucker
250g Sahne, Zimmertemperatur
500g Mascarpone
1/2Tl Vanillepulver
6 Schokoküsse

S’mores-Topping:
1 Eiweiß (abgewogen)
doppelte Menge Zucker
1/2Tl Vanilleextrakt
1 Prise Salz
Zubereitung:

Für den Tortenboden die Schokolade mit der Butter im Wasserbad oder auf sehr kleiner Hitze schmelzen und wieder etwas abkühlen lassen. Die Eier und das Eigelb mit dem Zucker und dem Salz verquirlen, dann die Schokoladen-Butter unterrühren. Die trockenen Zutaten gut vermischen und unter die Masse heben, bis sich alles gut verbunden hat. In einen mit Backpapier eingeschlagenen Backrahmen oder eine mit Backpapier bespannte Springform mit 20cm Durchmesser geben und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-Unterhitze ca. 30 Minuten backen – Stäbchenprobe durchführen. Komplett abkühlen lassen, gerne auch über Nacht.
Für die Creme den Zucker karamellisieren lassen, mit der Sahne ablöschen und bei geringer Hitze köcheln lassen, bis sich eventuelle Zuckerklumpen aufgelöst haben. Abkühlen lassen und im Kühlschrank herunterkühlen. Mascarpone mit der Vanille und der Karamell-Sahne glattrühren und gemeinsam steifschlagen. Die Schokoküsse von den Waffelböden befreien, grob zerdrücken und unter die Creme heben.
Den Tortenboden waagerecht in drei Teile teilen, den obersten mit einem Kleks Creme auf einer Tortenplatte fixieren, einen Tortenring darum herum spannen. Ein Drittel der Creme auf dem Boden verteilen, den mittleren Boden aufsetzen und leicht andrücken, das zweite Drittel der Creme daraufgeben und mit dem untersten Boden abschließen. Die Torte abdecken und für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Mit der restlichen Creme einstreichen und wieder kühlen.
Für das Topping alle Zutaten verrühren; sollte Vanilleextrakt auf Ölbasis verwendet werden, dieses erst ganz am Ende unter das steifgeschlagene Eiweiß heben. Die Masse im Wasserbad unter Rühren auf ca. 70°C erhitzen, dann im Eiswasserbad kaltschlagen, bis die Masse weißglänzend ist und Spitzen bildet.
In eine Garnierspritze oder einen Spritzbeutel füllen und Tupfen in der gewünschten Form auf die Oberfläche der Torte spritzen. Mit einem Flambierbrenner karamellisieren.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Solvejg

Auch ich kann nicht immer nur Kaffee trinken: Chai Latte aus selbstgemachtem Chaisirup

Ja, nach dem 5. oder 6. Kaffee ist auch bei mir Schluss. Morgens zwei bis drei, mindestens einen zum Feierabend bzw. als Betthupferl, die restlichen irgendwann zwischendurch. Dabei steigt der Konsum zusammen mit der in Zügen bzw. am Bahnhof verbrachten Zeit sowie mit den Stunden am Schreibtisch, und da beides gerade nicht selten ist, könnt Ihr Euch vorstellen, was passiert. Eine Alternative für die eine oder andere Tasse Heißgetränk muss also her.

Der Grund übrigens, weshalb ich zur Zeit so unerträglich viel am Schreibtisch sitze (alles Zeit, in der ich nicht backen und kochen kann…! 😉 ) besteht darin, dass ich nächste Woche mal wieder ein Examen mache. Deshalb wird es hier bis dahin wohl ziemlich still sein. Danach kann ich mich hoffentlich wieder uneingeschränkt in der Küche austoben – immer zum unpassendsten aller Zeitpunkte sprudeln die Ideen nur so und es ist echt qualvoll, noch über eine Woche mit der Umsetzung warten zu müssen… 😀

Aber zurück zum Chai. Gerade wenn ich am Lernen bin, könnte ich ununterbrochen was Heißes trinken, und meine nächste Wahl nach Kaffee ist Chai Latte. Nicht dieses Fertigpulver, was man in viel zu viel Plastik verpackt kaufen kann, das ist mir zu wenig gewürzig, und auch nicht die diversen (ebenso müll-intensiven…) Teebeutelchen auf Schwarz- oder Grünteebasis. Wenn schon kein Koffein, dann bitte auch kein Teein. Außerdem kommt da das Gewürzaroma für meinen Geschmack auch zu kurz. Am ehesten den originalen Yogitea Chai. Denn der besteht ausschließlich aus einer ayurvedischen Gewürzmischung, ohne Schwarztee oder Ähnliches. Doch der, einfach nur mit Wasser aufgebrüht und mit einem Schluck Milch versehen, wie empfohlen wird, ist mir auch zu wässrig…

Also nehme ich mir die Gewürze, die im klassischen Chai enthalten sind und koche sie zu einem Sirup. So kann ich Intensität und Süße selbst bestimmen, und da ich zudem frische, ganze Gewürze verwende, ist das Aroma auch nochmal bessern als bei den schon vermahlenen! Den Sirup gieße ich dann mit heißer, geschäumter Milch auf und fertig ist mein perfekter Chai! 🙂 Natürlich könnt Ihr Euren Chai auch wunderbar vegan zubereiten, indem Ihr einfach pflanzliche Milchalternativen verwendet. Besonders gut passt, wie ich finde, Mandel- oder Haselnussmilch!

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Und natürlich eignet sich der Sirup nicht nur für Chai Latte. Sehr gut macht er sich auch in Ingwertee, wer die Schwarztee-Komponente vermisst, kocht sich einfach einen solchen und aromatisiert ihn mit dem Sirup, Cremes lassen sich damit verfeinern ebenso wie Gebäck und sogar Currys oder Ähnlichem verleiht er noch eine gewisse Tiefe…

Die Zuckermenge habe ich so gewählt, damit der Sirup leicht zähflüssig und nicht so flüssig wie Wasser ist; durch die sehr hohe Intensität der Gewürze braucht man pro Tasse nur etwa einen Esslöffel voll davon, sodass das Getränk für mich dann auch nicht zu süß ist. Wer es noch weniger süß mag, nimmt weniger Zucker, bekommt dann aber einen weniger sirupartigen Sirup 😉

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Chaisirup

Zutaten:
2 Zimtstangen
1 daumengroßes Stück Ingwer
10 Kardamomkapseln
1/2 El Nelken
1/2 El schwarze Pfefferkörner
1l Wasser
1kg Zucker

Zubereitung:
Die Zimtstangen zerbröseln, den Ingwer reiben, aus den Kardamomkapseln die Samen herausnehmen und gemeinsam mit den Nelken und dem Pfeffer im Mörser zerstoßen. Mit dem Wasser zusammen in einen Topf geben, einmal sprudeln aufkochen und eine Stunde auf kleinster Hitze köcheln lassen. Den Zucker dazugeben und weiterköcheln lassen, bis der Zucker sich komplett aufgelöst hat. Den Sirup durch ein möglichst feines Sieb abgießen, nochmals aufkochen und kochend heiß in saubere, fest verschließbare Flaschen füllen. Bei angezogenem Deckel lässt sich der Sirup nahezu unbegrenzt aufbewahren, angebrochene oder nicht vakuumierte Flaschen im Kühlschrank aufbewahren.

Chai Latte

Zutaten:
1-2El Chaisirup (je nach Größe der Tasse und gewünschter Süße und Intensität)
Milch, ggf. vegane Alternative

Zubereitung:
Die Milch erhitzen, nicht kochen. Nach Wunsch aufschäumen. Sirup in eine (vorgewärmte) Tasse geben und mit der heißen Milch auffüllen.

Viel Spaß beim Nachmachen!
Eure Solvejg

Starkbier-Schoko-Muffins mit Gerstenmalz-Topping für Zorras „Kochtopf“ zum 12. Bloggeburtstag

Ich trinke kein Bier. Weil es mir nicht schmeckt. Aber die Idee mit dem Gerstenmalz-Topping für Schokomuffins spukte mir schon länger im Kopf herum. Was würde da besser passen als Bier im Teig? Und von Guinness-Schokokuchen hört man ja auch immer wieder… Ich beschloss also, dem Bier eine Chance zu geben.

Natürlich sollte es wenigstens nicht irgendein Bier sein. So machte ich mich auf die Suche nach etwas Besonderem. Das Riedenburger „Dolden Dark“ stach mir sofort ins Auge (nein, ich mache nicht offiziell Werbung für die Brauerei). Tief schwarz sei es, das Bier der dunklen Hafenspelunken des 18. Jahrhunderts. Ein Starkbier mit 6,9% Alkohol, und Aromen von Kaffee und Schokolade versprach das Etikett auch noch. Mein Bier also, ganz klar!

Dass ich dann auch probieren musste, was ich da verbacke, ist klar, oder? Und was soll ich sagen – dieses Bier schmeckt mir! Immerhin habe ich abends die Flasche dann noch geleert… 😉 Gut, zur Biertrinkerin werde ich jetzt trotzdem nicht, aber wenn Bier, dann dieses… Liebe Riedenburger, sollte es Euch je auf meinen Blog verschlagen und Interesse an einer Kooperation entstehen – mir würde da noch das eine oder andere einfallen! 😉

Dass jedoch aus der Idee so schnell Wirklichkeit geworden ist, habe ich Dir und Deinem Geburtstagsevent zum Thema Muffins zu verdanken, liebe Zorra!

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12 Jahre …! So viele tolle Rezepte, so ein reges Blogleben, so viele erfolgreiche Events – davon kann ich mit meinem Blog-Baby nur neidvoll träumen… 😉

Herzlichen Glückwunsch und alles, alles Gute für das nächste Dutzend! 🙂

Meine Kreation ist übrigens, wie Du es Dir gewünscht hast, eben kein Cupcake, sondern ein Muffin mit Topping, versteht sich! 😉 Aber extra für Dich habe ich auch ein paar ungetoppt belassen.

So, und hier das Rezept!

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Starkbier-Schoko-Muffins mit Gerstenmalz-Topping

Zutaten (für 12 Muffins):
50g dunkle Schokolade
50g Butter
100g Mehl
50g Gerstenvollkornmehl
50g Kakaopulver
1 gehäufter Tl Backpulver
2 Eier
50g Zucker
50g Gerstenmalz
1 Prise Salz
Starkbier

100g Gerstenmalz
100g Frischkäse
100g Sahne
3Tl Sahnestand

Zubereitung:
Schokolade und Butter gemeinsam im Wasserbad schmelzen und wieder etwas abkühlen lassen. Die trockenen Zutaten außer Salz und Zucker vermischen. Die Eier mit Salz, Zucker und Malz gründlich verquirlen, die Schokoladenmischung angießen und gut unterrühren. Nach und nach die trockenen Zutaten zugeben. Soviel Bier angießen, dass ein zäh fließender, nicht zu flüssiger Teig entsteht. Den Teig auf 12 Muffinförmchen aufteilen (Silikonförmchen oder Papierförmchen im Muffinblech) und bei 175°C Ober-Unterhitze im vorgeheizten Backofen 20-25 Minuten backen. Vollständig auskühlen lassen.
Für das Topping Malz, Frischkäse und Sahnestand klümpchenfrei verrühren. Die Sahne steifschlagen und vorsichtig unterheben. Die Muffins damit nach eigener Kreativität verzieren. Die Menge des Toppings ist so konzipiert, dass es bei sparsamer Verwendung für alle Muffins reicht. Oder Ihr macht es so wie ich, bedenkt einige reichlicher und belasst dafür einige pur!

Viel Spaß beim Nachbacken!
Eure Solvejg